Die Risiken einer Brustaugmentation

Eine Brustvergrößerung ist ein weitverbreiteter und gängiger Eingriff, das Risiko einer solchen Operation wird aber oft unterschätzt oder nicht in Betracht gezogen.

Wie bei jeder Operation, kann es auch bei einer Brustvergrößerung zu Komplikationen kommen.

Ein großes Risiko entsteht durch die sogenannte Kapselfibrose, einer Gewebeverhärtung. Zehn bis fünfzehn Prozent der Patientinnen klagen über derartige Beschwerden, die sich bis hin zu dem sogenannten Tennisballeffekt ausdehnen können. Dies bedeutet, dass das verhärtete Gewebe sich insoweit verändert und verdichtet, dass die Brust eine Tennisball ähnliche Form annimmt.

Halten Sie die notwendige postoperative Ruhephase nicht ein, so kann das Implantat verrutschen.

Des Weiteren sind Sensibilitätsstörungen rund um die Brustwarze oder eine unschöne Bildung von Narben denkbare Nebenwirkungen einer Brustvergrößerung.
Medizinisch gesehen unbedenklich, aber dennoch belastend für die Patientin, sind auch asymmetrische Ergebnisse.

Riskiogruppen einer Brustaugmentation

Entscheiden Sie sich dafür eine Brustvergrößerung durchführen zu lassen, um Ihren Körper nach Ihren Wünschen zu formen, so müssen Sie mit Ihrem Arzt abklären, ob Sie eventuell zu einer Risikogruppe in Bezug auf die Operation oder auch einer Narkose gehören.

Leiden Sie unter Herz- oder Kreislaufbeschwerden, so kann es vermehrt zu Komplikationen kommen.

Führen Sie mit ihrem Arzt ein Vorgespräch, so sollten Sie hier auf all seine Fragen wahrheitsgemäß antworten und auch vor eigenen Fragen nicht zurückschrecken.

Komplikationen während der Operation aufgrund der Anästhesie können verhindert werden und auch postoperativ sollten Sie sich an die Vorgaben Ihres Arztes halten.

Sind Sie beispielsweise anfällig für Thrombosen, sollten Sie auf jeden Fall Kompressionsstrümpfe tragen.
Auch als Diabetikerin oder Raucherin gehören Sie zu einer Risikogruppe, ebenso wenn Sie unter einer Blutgerinnungsstörung leiden. Hier können bestimmte Medikamente Abhilfe schaffen, damit die Wundheilung optimal vorangeht und Ihre Brustaugmentation ein Erfolg ist.

Rauchen sollten Sie nach Ihrer Brustvergrößerung übrigens zwei Wochen lang nicht, denn auch dies würde die Wundheilung beeinträchtigen.

Reduzieren Sie das Risiko indem Sie sich eine Auszeit gönnen und Ihrem Körper die Gelegenheit geben sich zu erholen.

Gewöhnen Sie sich an Ihre neuen Proportionen, vor allem als transsexueller Patient werden die lang ersehnten Brüste am Anfang dennoch ungewohnt sein und eine Umstellung bedeuten.

Warten Sie auch, bis sämtliche Schwellungen abgeklungen sind, bevor Sie neue BH’s oder Oberteile kaufen und strapazieren Sie die Narben anfangs nicht zu sehr.

Das Fazit zur Brustvergrößerung

Generell ist die Brustvergrößerung eine risikoarme Operation.

Ein Risiko besteht natürlich immer, denn bei jeder Operation können Komplikationen auftreten.

Eine Brustaugmentation ist eine ästhetische Korrektur, die, wie jede andere Operation, eine Vorbereitung benötigt und auch in puncto Nachsorge gewissenhaft verfolgt werden muss.

Behalten Sie immer im Blick, dass Sie nur dann ein bestmögliches Ergebnis ohne größeres Risiko erzielen.